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Composer: Richard Wagner
Description: daughter of Wotan
Voice Part: soprano
Vocal Fach: dramatic soprano
Arias:
Starke Scheite schichten mir dort - from Act III, Scene 3. Range: 3B - 5A    Extras: Libretto entered by
Fliegt heim, ihr Raben - from Act III, Scene 3. Range: 4D#/Eb - 5A#/Bb    Extras: Libretto entered by
Starke Scheite schichtet mir dort, Brünnhilde's aria from Die Götterdämmerung

Starke Scheite
schichtet mir dort
am Rande des Rheins zuhauf!
Hoch und hell
lodre die Glut,
die den edlen Leib
des hehresten Helden verzehrt.
Sein Roß führet daher,
daß mit mir dem Recken es folge:
denn des Helden heiligste
Ehre zu teilen,
verlangt mein eigener Leib.
Vollbringt Brünnhildes Wunsch!

Wie Sonne lauter
strahlt mir sein Licht:
der Reinste war er,
der mich verriet,
Die Gattin trügend,
- treu dem Freunde, -
von der eignen Trauten
- einzig ihm teuer -
schied er sich durch sein Schwert.
Echter als er
schwur keiner Eide;
treuer als er
hielt keiner Verträge;
lautrer als er
liebte kein andrer:
und doch, alle Eide,
alle Verträge,
die treueste Liebe
trog keiner wie er! -
Wißt ihr, wie das ward?

O ihr, der Eide
heilige Hüter!
Lenkt euren Blick
auf mein blühendes Leid:
erschaut eure ewige Schuld!
Meine Klage hör',
du hehrster Gott!
Durch seine tapferste Tat,
dir so tauglich erwünscht,
weihtest du den,
der sie gewirkt,
dem Fluche, dem du verfieles:
mich mußte
der Reinste verraten,
daß wissend würde ein Weib!
Weiß ich nun, was dir frommt? -
Alles, alles,
alles weiß ich,
alles ward mir nun frei!
Auch deine Raben
hör' ich rauschen;
mit bang ersehnter Botschaft
send' ich die beiden nun heim.
Ruhe, ruhe, du Gott! -

Mein Erbe nun
nehm' ich zu eigen.
Verfluchter Reif!
Furchtbarer Ring!
Dein Gold fass' ich
und geb' es nun fort.
Der Wassertiefe
weise Schwestern,
des Rheines schwimmende Töchter,
euch dank' ich redlichen Rat.
Was ihr begehrt,
ich geb' es euch:
au, meiner Asche
nehmt es zu eigen!
Das Feuer, das mich verbrennt,
rein'ge vom Fluche den Ring!
Ihr in der Flut
löset ihn auf,
und lauter bewahrt
das lichte Gold,
das euch zum Unheil geraubt.
Fliegt heim, ihr Raben!, Brünnhilde's aria from Die Götterdämmerung

Fliegt heim, ihr Raben!
Raunt es eurem Herren,
was hier am Rhein ihr gehört!
An Brünnhildes Felsen
fahrt vorbei! -
Der dort noch lodert,
weiset Loge nach Walhall! 
Denn der Götter Ende
dämmert nun auf.
So - werf' ich den Brand
in Walhalls prangende Burg.

Grane, mein Roß!
Sei mir gegrüßt!
Weißt du auch, mein Freund,
wohin ich dich führe?
Im Feuer leuchtend,
liegt dort dein Herr,
Siegfried, mein seliger Held.
Dem Freunde zu folgen,
wiehers't du freudig?
Lockt dich zu ihm
die lachende Lohe?
Fühl' meine Brust auch,
wie sie entbrennt;
helles Feuer
das Herz mir erfaßt,
ihn zu umschlingen,
umschlossen von ihm,
in mächtigster Minne
vermählt ihm zu sein!
Heiajaho! Grane!
Grüss' deinen Herren!
Siegfried! Siegfried! Sieh!
Selig grüßt dich dein Weib! 
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