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from Act I of the German opera Tristan und Isolde by Richard Wagner
Libretto: Richard Wagner

Role: Isolde, an Irish princess
Voice Part: soprano       Fach: dramatic soprano
Setting: on a ship to Cornwall, legendary times
Synopsis: In a long narrative, Isolde tells the background of the opera. She was affianced to Morald who was killed by Tristan. Isolde decided to kill Tristan but then met him and fell in love with him and figured she would let him live. Later, though, he came back to take her to Cornwall to King Marke. This act angered her even more than the death of her fiance and now she plans to kill him again.
Range: Tessitura:
C4 - B5F4 - F5
Translations/Aria Texts:
Libretto entered by Joseph Rosenzweig (added 1999-04-23)
Wie lachend sie, Isolde's aria from Tristan und Isolde

Wie lachend sie 
mir Lieder singen, 
wohl könnt' auch ich erwidern 
von einem Kahn, 
der klein und arm 
an Irlands Küste schwamm, 
darinnen krank 
ein siecher Mann  
elend im Sterben lag. 
Isoldes Kunst 
ward ihm bekannt; 
mit Heilsalben 
und Balsamsaft 
der Wunde, die ihn plagte, 
getreulich pflag sie da. 
Der »Tantris« 
mit sorgender List sich nannte, 
als Tristan 
Isold' ihn bald erkannte, 
da in des Müß'gen Schwerte 
eine Scharte sie gewahrte, 
darin genau 
sich fügt' ein Splitter, 
den einst im Haupt 
des Iren-Ritter, 
zum Hohn ihr heimgesandt, 
mit kund'ger Hand sie fand. 
Da schrie's mir auf 
aus tiefstem Grund!  
Mit dem hellen Schwert
ich vor ihm stund, 
an ihm, dem Überfrechen, 
Herrn Morolds Tod zu rächen. 
Von seinem Lager 
blickt' er her --- 
nicht auf das Schwert, 
nicht auf die Hand --- 
er sah mir in die Augen. 
Seines Elendes 
jammerte mich! --- 
Das Schwert --- ich ließ es fallen! 
Die Morold schlug, die Wunde, 
sie heilt' ich, daß er gesunde 
und heim nach Hause kehre,  
mit dem Blick mich nicht mehr beschwere! 

Sein Lob hörtest du eben: 
»Hei! Unser Held Tristan« --- 
der war jener traur'ge Mann. 
Er schwur mit tausend Eiden 
mir ew'gen Dank und Treue! 
Nun hör, wie ein Held 
Eide hält! 
Den als Tantris 
unerkannt ich entlassen, 
als Tristan 
kehrt' er kühn zurück; 
auf stolzem Schiff, 
von hohem Bord, 
Irlands Erbin 
begehrt' er zur Eh' 
für Kornwalls müden König, 
für Marke, seinen Ohm. 
Da Morold lebte, 
wer hätt' es gewagt 
uns je solche Schmach zu bieten? 
Für der zinspflicht'gen 
Kornen Fürsten 
um Irlands Krone zu werben! 
Ach, wehe mir! 
Ich ja war's, 
die heimlich selbst 
die Schmach sich schuf! 
Das rächende Schwert, 
statt es zu schwingen, 
machtlos ließ ich's fallen! 
Nun dien' ich dem Vasallen! 

O blinde Augen, 
blöde Herzen! 
Zahmer Mut, 
verzagtes Schweigen! 
Wie anders prahlte 
Tristan aus, 
was ich verschlossen hielt! 
Die schweigend ihm 
das Leben gab, 
vor Feindes Rache 
ihn schweigend barg; 
was stumm ihr Schutz 
zum Heil ihm schuf --- 
mit ihr gab er es preis! 
Wie siegprangend 
heil und hehr, 
laut und hell 
wies er auf mich: 
»Das wär ein Schatz, 
mein Herr und Ohm; 
wie dünkt Euch die zur Eh'? 
Die schmucke Irin 
hol' ich her; 
mit Steg' und Wegen 
wohlbekannt, 
ein Wink, ich flieg' 
nach Irenland: 
Isolde, die ist Euer! 
Mir lacht das Abenteuer!« 
Fluch dir, Verruchter! 
Fluch deinem Haupt! 
Rache! Tod! 
Tod uns beiden! 
Sounds:
none
Sheet Music/Scores:
none
Recordings:
none
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