Leb' wohl, Wotan's aria from Die Walküre Leb' wohl, du kühnes, herrliches Kind! Du meines Herzens heiligster Stolz! Leb' wohl! Leb' wohl! Leb' wohl! Muß ich dich meiden, und darf nicht minnig mein Gruß dich mehr grüßen; sollst du nun nicht mehr neben mir reiten, noch Met beim Mahl mir reichen; muß ich verlieren dich, die ich liebe, du lachende Lust meines Auges: ein bräutliches Feuer soll dir nun brennen, wie nie einer Braut es gebrannt! Flammende Glut umglühe den Fels; mit zehrenden Schrecken scheuch' es den Zagen; der Feige fliehe Brünnhildes Fels! - Denn einer nur freie die Braut, der freier als ich, der Gott!